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Yumeko – Unser erstes halbes Jahr
„In jedem Ende liegt ein neuer Anfang.“
– Miguel de UnamunoDezember 2023 – Juni 2024
Das erste halbe Jahr mit ihr war erfüllt von Leben, Bewegung und kleinen Wundern.
Yumeko ist ein lebhaftes, freundliches und aufmerksames Wesen.
Sie nimmt alles wahr – jedes Rascheln im Gras, jedes Flugzeug am Himmel, jedes kleine Geräusch, das wir längst überhören würden.
Sie lehrt uns, langsamer zu werden und genauer hinzuschauen.Ihre Energie kennt manchmal keine Grenzen – die berühmten verrückten fünf Minuten gehören längst zu unserem Alltag.
Dann flitzt sie durch die Wohnung, mit funkelnden Augen und einem Lächeln, das man fast sehen kann.
Ihre Kuscheltiere überleben selten länger als eine Woche, doch jedes Mal nimmt sie liebevoll jedes neue, geschenkte Spielzeug als ihr nächstes Lieblingsopfer an.Yumeko ist neugierig, mutig und offen für alles Neue.
Sie entdeckt die Welt mit einer Begeisterung, die ansteckend ist.
Und immer wieder schenkt sie uns kleine Momente des Staunens – über das Leben, die Freude und die stillen Verbindungen, die man spürt, wenn man einfach zusammen ist. -
Yumeko – Das dritte halbe Jahr
„Glück erkennt man daran, dass man die Erde riechen, den Wind spüren kann.“
Januar – Juni 2025
Der Winter brachte neue Entdeckungen – ganz besonders eine: Maulwurfhaufen und Schnee.
Yumeko hat darin eine wahre Leidenschaft gefunden. Buddeln, graben, die Nase tief in die Erde stecken und dann zum nächsten Hügel springen – pure Freude.
Manchmal verschwindet nur noch ihr kleiner Schwanz aus dem Schnee oder Gras, und man weiß: Sie ist wieder auf Entdeckungsreise.Ende Januar hatte sie ihre zweite Läufigkeit. Die Hormone meldeten sich deutlich, und trotzdem blieb sie erstaunlich ruhig – ein bisschen müde, etwas verschmuster, sehr bei sich.
Mit dem Frühling kamen die ersten Insekten zurück, und die Felder erwachten.
Der Weizen begann zu sprießen, und Yumeko fand nichts schöner, als durch die langen Halme zu springen, während die Spitzen ihren Bauch kitzelten.
Manchmal wirkt sie dann wie ein kleines Reh – frei, verspielt, ganz im Moment.Von ihrem Wesen her ist sie freundlich, neugierig und hat immer ein bisschen Schnabernack im Sinn.
Viele Dinge nimmt sie inzwischen ganz selbstverständlich – Autofahren, Spaziergänge durch unsere Kleinstadt, neue Geräusche oder fremde Orte.
Wenn ihr etwas unbekannt ist, reicht meist ein kurzer Moment des Schnupperns und Beobachtens, und schon ist es „abgehakt“.Ihre Art zu schmusen ist unvergleichlich – so sanft, so ruhig.
Nur abends, bei der Rauf-Runde mit Dirk, kommt ihre wilde Seite hervor. Dann sieht man, dass in ihr auch eine kleine Bärin steckt – stark, verspielt und voller Lebensfreude.Auch im Umgang mit anderen Hunden zeigt sie ihre besondere Art.
Sie bleibt freundlich, selbst wenn ihr ein anderer einmal unfreundlich begegnet.
Oft versucht sie, mit einem kleinen Hüpfer oder einer verspielten Vorderkörpertiefstellung (dem typischen Spielbogen) noch einmal zum Spielen einzuladen – und erstaunlicherweise liegt ihre „Erfolgsquote“ dabei bei fast 70 %.
Ein kurzes Schnuppern, ein stilles Hallo – und oft beginnt ein neuer Moment Freundschaft.Bei Begegnungen mit Menschen bleibt sie höflich, aber zurückhaltend.
Ihr Herz schlägt eindeutig für Hunde – Menschen sind für sie eben einfach… Menschen.